Samstag, 28. August 2010
21:00 Uhr
revolverheld
Revolverheld spielen ihre erste Tour 2005 im Vorprogramm von Silbermond vor irre vielen Menschen. Ihre erste Single Generation Rock folgt im Juni 2005. Revolverheld - das Album steigt kometenhaft auf Platz 10 der Charts ein. Anschließend Support-Tour für Die Happy Ende 2005. Beim Bundesvision Songcontest 2006 werden Revolverheld mit „Scheiß auf Freunde bleiben“ Zweiter. Ihr zweites Album Chaostheorie landete 2007 hinter Linkin Park und Wir Sind Helden auf Platz drei der Charts. Sommer 2007 folgen die bisherigen Highlights mit grandiosen Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park.
Das Jahr 2008 drehte sich bei den begeisterten Kickern von Revolverheld komplett um Fußball und die Europameisterschaft, zu der sie mit Helden 2008 den offiziellen DFB Fansong beisteuern. Im Oktober 2009 spielen die fünf sympathischen Hanseaten am Tag der deutschen Einheit am Brandenburger Tor vor 1.000.000 Menschen. Diese Ereignisse mussten die Gunslinger erst mal sacken lassen.

Über die letzten zwei Jahre haben Revolverheld viel geschrieben, geprobt und aufgenommen und sind gerade zurück aus Köln, wo sie in den Maarwegstudios mit Moritz Enders ihr drittes Album In Farbe aufgenommen haben. Rausgekommen ist – so jedenfalls im Brustton der Überzeugung die gesamte Band – das beste Revolverheld-Album ever!
Inhaltlich geht es den fünf Jungs darum, einen positiven und optimistischen Blick auf die Welt da draußen in ihre Songs zu packen. Sie glauben trotz der allgemeinen schlechten Stimmung und Newslage immer noch daran, dass man gerade jetzt Träume haben muss und viel erreichen kann, wenn man es nur will und dafür lebt. „Wir sind für dieses Album wieder ein bisschen zurück zu unseren Wurzeln gegangen, mit direkten Aussagen, mit Energie, mit Kraft, so wie wir auf der Bühne sind und so wie wir es mögen!“so Johannes Strate, Sänger und Frontmann der Hamburger. Jetzt wollen die aktuellen Songs nur noch eins: Losgelassen werden auf eine gespannte, euphorisierbare Fangemeinde, die bereits ungeduldig auf neue Songs und Konzerte wartet.
Bitte schön…der Kulturverein Impuls e.V. aus Kevelaer erfüllt diesen Wunsch gerne. Als krönender Abschluss und Headliner präsentiert sich beim QuerBEAT eine grundsolide deutschsprachige Rockband, die brillante Songs im Gepäck hat. Ob vorwärtsrockend oder beinahe zart akustisch – Revolverheld spielen ehrliche und optimistische Songs. Ihre neue CD In Farbe setzt – kurz nach ihrer Veröffentlichung – noch einmal einen drauf. Über die Klasse ihrer Musik, die keinen internationalen Vergleich scheuen muss, gibt die aktuelle Single Spinner beredt Auskunft.
Revolverheld sind:
Johannes Strate: Gesang
Kristoffer Hünecke: Gitarre
Niels Grötsch: Gitarre & Gesang
Jakob Sinn: Schlagzeug
Florian „Flo“ Speer: Bass
Discographie:
Revolverheld 2005
Chaostheorie 2007
In Farbe 2010
www.revolverheld.de
www.myspace.com/revolverheld
19:15 Uhr
LUXUSLÄRM
Seit 2003 treten Luxuslärm unter dem Namen Blue Cinnamon als Coverband auf verschiedenen Konzerten in Nordrhein-Westfalen auf. Bei einem dieser Konzerte lernen die Bandmitglieder den Produzenten Götz von Sydow kennen, der sie anregt, eigene Musik zu schreiben. Anfang 2006 beginnt damit die Arbeit an eigenen, in deutscher Sprache geschriebenen Titeln. Im Januar 2007 kann die Band als Luxuslärm das NRW-Rock-It-Finale für sich entscheiden. Ein Jahr später wird das erste Album 1000 km bis zum Meer produziert und veröffentlicht. Im folgenden Monat wird die gleichnamige Debut-Single ausgekoppelt. Die zweite Single Unsterblich kann sich auf Anhieb in den Charts platzieren.
Mit ihrem einzigartigen Stil, irgendwo zwischen Metal-lastigen Gitarrenriffs, verspielten No Doubt-Strukturen und der eingängigen, charismatischen Stimme von Frontfrau Janine „Jini“ Meyer konnte das Quintett aus Iserlohn bereits einiges abräumen. Kleine Aufzählung gefällig: Here we go:
Rock-It NRW Newcomerpreis 2007, Jugend Kulturell Publikumspreis 2008 werden Luxuslärm wurde vom deutschen Rock- und Popmusikerverband (DRMV) zur besten Rockband, zur besten Popband 2008, für das beste Lied 2008 („Unsterblich“)und für das beste deutschsprachige CD Album ausgezeichnet. Fanorientiert wie die fünf Musiker sind, heimsen sie sich auch noch den Publikumspreis des Verbandes ein. Nicht genug der Lorbeeren, wird der Band am 3. Dezember 2009 auch noch die 1Live Krone als Beste Newcomerband verliehen.

Anfang des Jahres 2010 erscheint So laut ich kann, das neue Album der Band. Bereits im Dezember wurde die erste Single ausgekoppelt. War 1000 km bis zum Meer schon eine fette Hitsingle, so setzt der aktuelle Release Sag es wie es ist genau dort an. Eine knallharte Uptempo-Nummer die exakt im Gegensatz zur vorhersehbaren Balladen-Flut anderer Bands steht. Typisch LUXUSLÄRM!
Die Musik der fünf Iserlohner ist kräftiger deutscher Rock mit Singer/Songwriter-Strukturen. Live wird der Sound der Band - der sich auf dem Album eher poppig präsentiert - von ziemlich harten Gitarren vorangetrieben. Genau diese musikalische Ausrichtung macht die Truppe zunächst nicht wirklich Schubladenkompatibel. In Kevelaer werden sich LUXUSLÄRM ganz sicher richtig reinhängen und die These von Sängerin Janine „Jini“ Meyer unter Beweis stellen: „Denn für mich ist es immer wichtig, was eine Band live spielt und kann - eine CD kann man irgendwie immer hinbekommen und produzieren. Denn was ein Band kann, ist live zu spielen und das ist unsere Stärke!“.
Mit bereits mehr als 300 Konzerten auf dem noch jungen Buckel, u.a. im Vorprogramm von namhaften Acts wie Thomas D., Die Happy oder Farin Urlaub, sind LUXUSLÄRM die adäquate Bereicherung des QuerBEATs 2010. Sie werden´s ordentlich rocken lassen.
LUXUSLÄRM sind:
Janine „Jini“ Meyer: Gesang
Henrik Oberbossel: Gitarre & Gesang
David Rempel: Gitarre & Keyboards
Eugen Urlacher: Bass
Jan Zimmer: Schlagzeug
Discographie:
1000 km bis zum Meer 2008
So laut ich kann 2010
www.luxuslaerm.de
www.myspace.com/luxuslaermmusic
17:40 Uhr
aVid*
Schon kurz nach der Gründung im Jahre 2005 sichern sich die Jungs aVid* aus Wesel einen Platz in einem der renommiertesten deutschen Förderpreise. Mit der Aufnahme in den John Lennon Talent Award und der damit verbundenen zweijährigen Förderung ist aVid* deutschlandweit unterwegs. Im Jahr 2006 werden über 60 Shows gespielt. Mit über 20.000 Stimmen gewinnt aVid* den Publikumspreis des John Lennon Talent Awards als beste Band. 2007 und einige Gigs später werden die Jungs von aVid* beim größten Europäischen Musikförderprogramm, der Coca-Cola-Soundwave-Discovery-Tour, von einer Fachjury ausgewählt um als Reamonn-Support ihr Können live unter Beweis zu stellen.
Am 01. Februar 2008 startet neben dem Single Release ein online Voting zum besten Song der abgelaufenen Soundwave-Discovery-Tour 2007. Mit über 51% der Stimmen, sichern aVid* sich die absolute Mehrheit und spielen den Tour-Support für Sunrise Avenue. Im September unterzeichnen sie Ihren ersten Plattenvertrag bei der EMI. Mit dem Hamburger Erfolgsproduzenten Franz Plasa wurde jüngst die Single You don't bring me down produziert.

aVid* ist eine Für-jeden-etwas-dabei-Band. Sie haben einen etwas fülligen Schlagzeuger mit Baseball-Cap, einen schüchternen, eher unscheinbaren Gitarristen und einen Bassisten, der mit blonden Wuschelhaaren, schrägem Cap und wilder Show schon mal sein Popstar-Outfit rausgeholt hat. Sänger Christian Nießing kommt eher intellektuell-verträumt im Sakko, Schal und Schiebermütze daher. Die sehr hörbare Musik von aVid* lebt vor allem von der genialen Stimme ihres Frontmannes.
Abseits von Castingshows und Konventionen machen die Jungs was sie am besten können, gute Musik! Das Rezept dafür ist jedoch einfacher als vermutet. Harte Gitarrenriffs gepaart mit ´ner mächtigen Portion Groove, die „jeden Arsch zum Wackeln bringt“. Hinzu kommt eine gehörige Portion Popappeal! Am Ende jedes Songs steht die Melodie! Melodien die einen nicht mehr loslassen und die man auch als Konzertbesucher des QuerBEAT 2010 mit nach Hause nehmen wird! Und dass die Jungs auch live überzeugen werden, beweist ein Blick in Ihren Tourkalender. In dem knapp vierjährigen Bestehen haben aVid* zahlreiche Festivals und Clubs gerockt. Mit über 100 Gigs können die Jungs sowohl auf nationalem als auch internationalem Boden jede Menge Erfahrung sammeln, u.a. als Support der Fantastischen 4, Juli, Reamonn und Silbermond aber auch als Opener für internationale Größen wie Chris Cornell, Franz Ferdinand oder den Smashing Pumpkins.
Man darf gespannt sein was da noch so kommt und sich getrost auf den Support Slot aVid* beim QuerBEAT 2010 freuen und auf den Auftritt der vier Vollblutmusiker gespannt sein; die Jungs von aVid* sind es jedenfalls.
aVid* sind:
Christian „Chris“ Nießing: Vocals
Stephan „Steph“ Marten: Guitars
Julian David Köster: Bass
Christian „Scholle“ Scholz: Drums
Discographie:
i-tunes live Berlin Festival (EP) 2008
www.avid-music.de
www.myspace.com/avid-music
16:25 Uhr
Noch Ne Band
Noch Ne Band - diesen bescheidenen Namen trägt ein Trio aus Karlsruhe. In der Mitte des aufstrebenden Dreiergespannes steht Sängerin, Songschreiberin und Bassistin Vanessa. Schlagkräftig unterstützt wird sie von ihrem Bruder Marco an den Drums. Sowohl er als auch Gitarrist Manuel steuern neben ihren instrumentalen Qualitäten auch den Backgroundgesang hinzu. Erst 2004 gegründet, begeistern sie schon kurze Zeit später bei so einigen Nachwuchswettbewerben und können sich Supportgigs für Revolverheld, Juli, Nena oder Nevada Tan und eine selbst organisierte Tatütata Tour, die krebskranken Kindern zugute kommt, auf die Fahne schreiben. 2009 erscheint im September ihr Debütalbum Lampenfieber.
Die Ironie ihrer Namensgebung, dass sie nicht wirklich nur eine weitere Band sind, die den deutschsprachigen Rock für sich entdeckt hat, wollen die drei damit endgültig unter Beweis stellen. Ein Name eben, der aufhorchen lässt; der so gar nicht passen will zu all den Superlativen, mit denen heutzutage die Musikindustrie im Minutentakt neue Nachwuchsbands auf den Markt spült. Von denen jede noch größer, besser, höher schneller und weiter sein soll als Alles bisher dagewesene.

Der Bandname dokumentiert auf bemerkenswerte Art und Weise das Selbstverständnis der drei jungen Musiker: „Wir halten uns nicht für etwas besseres. Wir wissen, wir sind eine von vielen und vielleicht haben wir keine Chance – aber die nützen wir.“ Und genau das macht sie zu etwas ganz Besonderem. Denn: diese Kombination aus Tiefgang und Humor, aus intelligenten deutschen Texten und Energie und aus Virtuosität und Krawall sucht seinesgleichen. Hier wird nicht nur drauf losgeprügelt, hier spielen drei junger Musiker, die mit Rhythmen Geschichten erzählen können. Das groovt mit einer Präzision, die fast schon weh tut.
Das Potential von Noch Ne Band bleibt, neben dem Kulturverein Impuls e.V., auch Produzentenlegende Frank Bornemann (Eloy, Guano Apes, Revolverheld,HIM) nicht verborgen, der mit ihnen im Horus Sound Studio ihre erste CD Lampenfieber aufnimmt. Und da wurden entgegen dem heutigen Trend alle Instrumente selbst gespielt!
Wer jetzt nicht neugierig geworden ist, hat sich wahrscheinlich schon todkonsumiert und es nicht mal selbst gemerkt. Alle anderen sind herzlich eingeladen, beim diesjährigen Festival in Kevelaer auf der Hüls u.a. mit Noch Ne Band auf eine Reise mit unbekanntem Ziel zu gehen. Irgendwo da draußen gibt es Hoffnung und Antworten. Und wer hat eigentlich gesagt, dass danach zu suchen keinen Spaß machen darf?
Noch Ne Band sind:
Vanessa Kagel: Vocals, Bass
Marco Kagel: Drums, Backvocals
Manuel Bastian: Gitarre, Backvocals
Discographie:
Lampenfieber 2009
www.nochneband.de
15:20 Uhr
PARKA
Immer dann, wenn die Welt ihre Spuren hinterlässt, sie die Seele erschüttert oder an den Nerven zerrt - immer dann entstehen auch Texte, die unbestimmte Gefühle in große Worte wandeln und sich zitierfähig in die Köpfe brennen. Genau diese Texte sind es, die die Songs von PARKA ausmachen. Fernab von Standardfloskeln und Pop-Einerlei schafft es Sänger und Texter Martin "Fly" Fliegenschmidt, tiefe, berührende Zeilen zu schreiben, die immer auch durchzogen sind von der Suche nach sich selbst und nach dem Wahrhaftigen im Leben. Zeilen zwischen Überschwang und Weltschmerz - voller Momente, die jeder von uns kennt.

Dafür, dass diese Zeilen mit der nötigen Wucht in den Herzen ankommen, sorgen neben Martin Fliegenschmidt auch Bassist Gianni Dedola und Drummer Raphael Sbrzesny. Die durchdringende Melancholie in der Stimme des Frontmanns kommt mal auf einem sachten Bassteppich, mal begleitet von Synthieklängen daher, um im nächsten Augenblick angeheizt von treibenden Drums zu detonieren. Durchzogen mit eingängigen Melodien knüpfen PARKA auf diese Art Song für Song zu einem Gesamtbild, das von ihrer enormen Live-Präsenz gekrönt wird. Sicher erfinden sie damit den deutschsprachigen Indie-Rock nicht neu, aber sie demonstrieren zu welcher emotionalen Größe er tatsächlich fähig ist.
Mit dem deutschen Rockpreis 2007 und als Support-Act für Silbermond, Revolverheld oder Die Happy haben sie ihre Qualitäten auch einer großen Öffentlichkeit schon mehrfach unter Beweis gestellt. Mit ihrer zweiten EP Granaten aus Licht gastieren die drei Musiker bereits 2009 in Kevelaer am Schulzentrum beim Sommerrock des Kardinal-von-Galen Gymnasium und machen beim QuerBEAT 2010 einen weiteren Schritt aus dem Schatten etablierter deutscher Bands. Und das können die drei Jungs aus Köln und Stuttgart durchaus selbstbewusst tun.
PARKA sind:
Martin "Fly" Fliegenschmidt: Gitarre & Gesang
Gianni Dedola: Bass![]()
Raphael Sbrzesny: Schlagzeug
Discographie:
Granaten aus Licht (EP) 2009
14:30 Uhr
The Fog Joggers
Momentan sind die 4 Jungs aus dem Rheinland ohne festen Plattenvertrag, aber bei diesem Sound sollte das nicht lange so bleiben. Gerade ist ihre 3-Track Maxisingle Autumn Girl als CD und natürlich als Download erschienen. Catchy Popsounds wie aus den 70ern gehen dabei Hand in Hand mit bluesigem Rock. Immer mit an Bord: Die beeindruckende Stimme von Frontmann Jan Büttner, der klingt als sei er schon im Kinderbett mit Whiskyflasche und Zigarettenstangen gefüttert worden.

Nicht minder beeindruckend sind die Töne, die seine Mitstreiter ihren Instrumenten entlocken. Atmosphärische Sounds, getragen von leidenschaftlichen Melodien und trotzdem 100% Rock’n’Roll – Das macht The Fog Joggers aus! Nach unzähligen Liveauftritten im gesamten Land gibt es nun endlich drei aufgenommene Stücke, die auf ein großartiges Debutalbum schließen lassen. Genug Songmaterial, um endlich die erste CD zu produzieren haben die vier Jungs bereits. Als Opener des diesjährigen QuerBEAT Festival werden sie ihre Songperlen rotzig von der Schnur lassen. Neben dem Single-Titeltrack Autumn Girl, der auch im Summer das Gemüt erhellt, haben die Rheinländer zwei weitere Indie-Highlights im Gepäck.
Mit Saturday Night haben sie sich eine eigene balladeske Hymne auf den Leib geschrieben. Split Another Fuck hat das Potenzial sich zum Tanzflächenfüller auf einschlägigen 60s/Beat/Indie/Alternative Partys zu mausern. Einen solchen musikalischer Schaffensdrang mit dem Maß an kreativer Energie hätte man im gemütlichen Rheinland kaum erwartet – Umso besser, dass The Fog Joggers uns zeigen, dass man auch als deutsche Band klingen kann wie frisch von der Insel. Ein Geheimtipp des Jahres!
The Fog Joggers sind:
Jan Büttner: Vocals & Guitar
Christian Peitz: Organ & Vocals
Stephan Selbach: Bass & Acoustic Guitar
Ben Kronski: Drums & Vocals
Discographie:
Autumn Girl (Maxi-CD) 2008
www.thefogjoggers.com
www.myspace.com/thefogjoggers
